Deine Fotos liegen bei Google oder Apple, deine Passwörter bei einem Online-Dienst, wichtige Dokumente irgendwo in der Cloud – und jedes dieser Systeme hat eigene Preise, Regeln und Grenzen.
Self-Hosting dreht das um: Du betreibst ausgewählte digitale Dienste selbst – auf einem Server, den du kontrollierst. Nicht als radikaler Komplett-Umzug, sondern Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Diese Serie zeigt dir nicht nur einzelne Anleitungen, sondern ein System: einen Baukasten, mit dem du - wenn die Basis einmal steht - neue Dienste typischerweise in 15-30 Minuten ergänzt. Das Fundament baust du einmal. Welche Apps darauf einziehen, suchst du dir aus.
Für wen ist das?
Du bist hier richtig, wenn
- du Kontrolle über deine eigenen Daten möchtest
- dir mehrere Cloud-Abos zu fragmentiert oder zu teuer geworden sind
- du bereit bist, ein paar Abende zu investieren – danach läuft's mit ca. 1–2 Stunden Wartung pro Monat
- dir Linux-Grundkenntnisse fehlen, du aber bereit bist, gelegentlich im Terminal zu arbeiten
Diese Reihe nutzt einen gemieteten VPS im Rechenzentrum. Du brauchst keine eigene Hardware – keine Router-Bastelei, keine Abhängigkeit vom Heimnetz, nichts was kaputt gehen kann.
Wer bereits ein NAS hat (UGREEN, Synology, QNAP) und Daten physisch zuhause halten will, findet dieselben Konzepte in Reihe 2: Self-Hosting 2026 – NAS Edition.
Wer später auf eigene Hardware umziehen möchte, überträgt die Konzepte 1:1 – ohne Neustart.
Was ist Self-Hosting eigentlich?
Kurz gesagt: Du nutzt nicht nur Apps, sondern betreibst sie selbst. Dein Server stellt Dienste bereit, auf die du über den Browser oder eine App zugreifst. Genau wie bei bekannten Cloud-Anbietern, nur eben unter deiner Kontrolle.
Typische Beispiele für Dienste, die viele privat selbst hosten:
- Vaultwarden – Passwort-Manager, kompatibel mit allen Bitwarden-Apps
- Immich – Foto-Backup direkt vom Handy, wie Google Photos – nur deins
- Paperless-ngx – Dokumentenarchiv mit automatischer Texterkennung
- Jellyfin – Medienserver für Filme und Musik
- Outline – eigenes Wiki und Wissensdatenbank für Notizen und Dokumentation
Du musst davon nicht alles nutzen. Der große Vorteil eines strukturierten Setups ist: Du entscheidest, was einzieht – und was nicht.
Warum 2026 der richtige Zeitpunkt ist:
Self-Hosting war lange eine Nische für Technik-Enthusiasten. Das hat sich geändert:
- Software ist reifer geworden – viele Open-Source-Projekte sind stabil genug für den Alltag
- Cloud-Abos stapeln sich – mehrere Dienste einzeln zu mieten wird schnell teuer
- Docker macht es einfacher – Container-basierte Apps lassen sich deutlich unkomplizierter installieren als früher
- Datensouveränität wird wichtiger – du weißt, wo deine Daten liegen
- Du lernst nebenbei, wie dein digitales Setup wirklich funktioniert
Self-Hosting ist dabei kein „Alles oder nichts". Viele behalten bewusst manche Dienste in der Cloud und hosten nur das selbst, was ihnen wirklich wichtig ist.
Warum selbst hosten? Die ehrlichen Vor- und Nachteile
Das spricht dafür
Datenschutz und Kontrolle
Deine Fotos, Passwörter und Dokumente liegen auf deinem Server. Du bestimmst, wer Zugriff hat, wie Daten gespeichert werden und was läuft.
Weniger Abhängigkeit
Preiserhöhungen, eingestellte Features, geänderte Nutzungsbedingungen – das betrifft dich deutlich weniger.
Kosten planbar
Nach der Anfangsinvestition bleiben die monatlichen Kosten stabil – egal wie viele Dienste du betreibst.
Du verstehst, was läuft
Wer sein Setup selbst aufbaut, versteht auch wie es funktioniert. Das zahlt sich bei Updates, Fehlern und Erweiterungen aus.
Das musst du wissen
Die Verantwortung liegt bei dir
Firewall, Updates, Passwörter, 2FA, Backups – das macht kein Anbieter für dich. Diese Serie zeigt dir wie, aber du musst es auch tun.
Der Anfang kostet Zeit
Ein solides Fundament braucht mehrere Abende. Danach läuft es – aber den Einstieg solltest du nicht unterschätzen.
Terminal-Nutzung ist nötig
Du wirst Kommandozeilen-Befehle eingeben. Nicht viele, aber du kommst nicht ganz drum herum. Alles ist Schritt für Schritt erklärt.
Ohne Backup ist Self-Hosting ein Risiko
Kein Cloud-Anbieter rettet dir deine Daten wenn etwas schiefgeht. Backups bauen wir deshalb früh ein – und testen sie auch.
Wie diese Serie aufgebaut ist
Die meisten Self-Hosting-Anleitungen sehen so aus: Installiere Service A. Jetzt Service B. Hier noch Service C. Das Problem: Bei jedem neuen Dienst fängst du von vorne an – Reverse Proxy einrichten, HTTPS konfigurieren, Login absichern, wieder und wieder.
Hier läuft das anders. Du baust zuerst eine modulare Plattform – einen Baukasten. Jede neue App hängt sich danach einfach ein, statt neu erfunden zu werden.
Wichtig vorab: Die 15–30 Minuten pro App gelten ab der zweiten App. Egal womit du einsteigen willst – du baust zuerst das Fundament (Phase 1–2). Das ist einmalige Arbeit über mehrere Abende. Danach zahlt sie sich bei jeder weiteren App aus.
Das Schichtenmodell
Dein Setup besteht aus mehreren Schichten, die aufeinander aufbauen. Änderungen an einer Schicht wirken sich nicht auf andere aus – du kannst Vaultwarden updaten ohne dass Immich davon mitbekommt. Du kannst eine neue App hinzufügen ohne den Reverse Proxy neu aufzusetzen.
Dein Homelab besteht aus mehreren Schichten, die aufeinander aufbauen:
Die 3 Zugriffsebenen
Nicht jeder Service wird gleich erreichbar sein. Es gibt drei Ebenen:
| Symbol | Ebene | Beispiele | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 🔒 | VPN-only | Komodo, Caddy Admin | Nur über Tailscale VPN |
| 🔐 | Public + Auth | Vaultwarden, Immich | Öffentlich mit Login + 2FA |
| 🌐 | Public | Blog, Dokumentation | Für jeden erreichbar |
Warum diese Trennung?
Admin-Tools wie Komodo können deine gesamte Infrastruktur steuern – Container starten, stoppen, löschen. Die haben im öffentlichen Internet nichts verloren, auch nicht hinter einem Login. Die laufen ausschließlich über VPN.
Persönliche Services wie Vaultwarden oder Immich willst du von überall erreichen – aber nicht jeder soll rein. Authelia sitzt als zusätzliche Schicht davor: erst nach Login + 2FA kommst du zum eigentlichen Dienst.
Öffentliche Inhalte wie ein Blog sollen von jedem gelesen werden können. Kein Login, direkt über HTTPS.
Hinweis: Die Ebenen schließen sich nicht immer gegenseitig aus. Ghost zum Beispiel ist öffentlich erreichbar (🌐) – aber der Admin-Bereich unter
/ghostwird per Caddy-Regel zusätzlich auf VPN-only (🔒) eingeschränkt. Solche Kombinationen werden im jeweiligen App-Artikel erklärt.
Die Phasen: Von Linux zur fertigen App
Phase 1: Grundlagen
Ein laufendes Linux-System mit Docker – die unterste Schicht.
Artikel:
- 02: VPS mieten & Debian 13 installieren
- 03: Docker & Docker Compose Grundlagen
- 04: DNS-Vorbereitung (optional) – nur nötig für AdGuard Home / Pi-hole oder andere DNS-Dienste
Zeitaufwand: ~3-4 Stunden
Phase 2: Infrastruktur
Die Mitte des Schichtenmodells – Verwaltung, Sicherheit, Zugriff. Einmal aufgebaut, nutzt jede spätere App diese Bausteine automatisch.
Pflicht-Bausteine (für alle):
| # | Baustein | Wofür? |
|---|---|---|
| 05 | Tailscale VPN | Sicherer Admin-Zugang, keine offenen Ports |
| 06 | Komodo | Docker-Verwaltung bequem im Browser |
Profil-Bausteine (je nach App-Typ):
| # | Baustein | Wann? |
|---|---|---|
| 07 | Caddy | Wenn Services öffentlich erreichbar sein sollen (mit vorbereitetem CrowdSec-Plugin) |
| 08 | Mail-Versand | Für Benachrichtigungen oder App-Mail (z.B. Ghost) |
| 09 | Authelia | Für persönliche Services mit 2FA |
| 10 | CrowdSec (optional) | Angriffserkennung für die öffentlichen Web-Dienste |
Welche Bausteine brauche ich?
Das hängt von deinem App-Profil ab:
- 🔒 VPN-only (Komodo, Uptime Kuma): 05 + 06
- 🔐 Public + Auth (Vaultwarden, Immich): 05 + 06 + 07 + 09
- 🌐 Public (Ghost, Blog): 05 + 06 + 07 + 08
Hinweis zu Caddy und CrowdSec
Wir nutzen für Caddy ein Community-Image, das das CrowdSec-Plugin bereits eingebaut hat. Das Plugin ist inaktiv, solange du es nicht konfigurierst – Caddy verhält sich dann wie das offizielle Image. Wenn du in Artikel 10 CrowdSec aktivieren willst, musst du Caddy nicht neu aufsetzen, sondern nur ein paar Zeilen Konfiguration ergänzen.
Nach Phase 2 ist dein Server durch mehrere Ebenen gesichert: Firewall, VPN, automatisches HTTPS, 2FA-Schutz vor persönlichen Services – und optional CrowdSec als zusätzliche Schicht. Einmalig eingerichtet, danach automatisch für jede neue App dabei.
Zeitaufwand: ca. 5–6 Stunden (Pflicht + alle Profil-Bausteine)
Was du im Baukasten kombinierst
Sobald die Infrastruktur steht, wählst du pro App aus klar getrennten Achsen:
Basis (immer enthalten)
├─ HTTPS via Caddy Reverse Proxy
├─ Automatische SSL-Zertifikate (Let's Encrypt)
└─ Docker Compose Template
Zugriff (3 Profile)
├─ 🔒 VPN-only (nur über Tailscale)
├─ 🔐 Public + Auth (Authelia SSO + 2FA vorgeschaltet)
└─ 🌐 Public (offen zugänglich)
Mail (je nach App-Bedarf)
├─ Ohne Mail
├─ Direkt (SMTP an Gmail/Mailgun)
└─ Relay (über SMTP-Relay-Dienst)
Datenbank (je nach App)
├─ SQLite (dateibasiert, einfach)
├─ PostgreSQL (Standard für die meisten Apps)
└─ MariaDB (MySQL-kompatibel)
Beispiel: Paperless-ngx installieren
- Basis-Template kopieren
- Auswählen:
- Zugriff: 🔐 Public + Auth (Authelia mit 2FA)
- Mail: Direkt (für Benachrichtigungen)
- Datenbank: PostgreSQL (empfohlen)
- In Komodo: Stack erstellen → Compose-File einfügen → Deploy
→ Fertig in 15–30 Minuten. Wie das genau aussieht, zeigt Artikel 11.
| # | Thema | Worum geht's? |
|---|---|---|
| 11 | App-Baukasten | App-Baukasten verstehen und nutzen |
Bevor du die erste App installierst, zeigt Artikel 11 wie der Baukasten konkret funktioniert: Wie liest du ein Compose-Template? Wie trägst du eine neue App in Caddy ein? Wie deployst du in Komodo?
Das ist keine eigene Phase – es ist die Brücke zwischen Infrastruktur und Apps. Einmal durchgelesen, läuft jede Installation danach nach demselben Muster ab.
Bei jeder neuen App passiert immer dasselbe:
- Docker Compose anpassen
- Caddy – einen neuen Eintrag für die Subdomain ergänzen, bei Bedarf Authelia-Direktive dazu
- In Komodo deployen
Zeitaufwand: ~1 Stunde, danach 15-30 Min pro neuer App
Phase 3: Apps installieren
Mit dem Baukasten aus Phase 1–2 und dem Verständnis aus Artikel 11 installierst du jetzt die Dienste, die du wirklich brauchst.
| # | App | Wofür? | Profil |
|---|---|---|---|
| 12 | Vaultwarden | Passwort-Manager | 🔒 VPN-only oder 🔐 Public + Auth |
| 13 | Immich | Foto-Backup vom Handy | 🔐 Public + Auth |
| 14 | Paperless-ngx | Dokumentenarchiv mit OCR | 🔐 Public + Auth |
| 15 | Ghost | Blog & Publishing | 🌐 Public + Mail |
| 16 | Linkding | Bookmark-Manager | 🔐 Public + Auth |
| 17 | Miniflux | RSS-Reader | 🔐 Public + Auth |
| 18 | AdGuard Home | Netzwerkweites Adblocking | 🔒 VPN-only |
| 19 | Jellyfin | Medienserver (Filme, Serien) | 🔐 Public + Auth |
| 20 | Navidrome | Musik-Streaming („eigenes Spotify") | 🔐 Public + Auth |
| 21 | Vanilla-Cookbook | Rezeptverwaltung | 🔐 Public + Auth |
| 22 | File Browser Quantum | Dateimanager im Browser | 🔐 Public + Auth |
| 23 | Glance | Dashboard für alle Dienste | 🔐 oder 🌐 |
| 24 | Outline | Wiki & Wissensdatenbank | 🔐 Public + Auth |
| 25 | Forgejo | Git-Hosting (für Entwickler) | 🔐 Public + Auth |
| 26 | Code-Server | VS Code im Browser (für Entwickler) | 🔐 Public + Auth |
Jeder App-Artikel beginnt mit einer Voraussetzungs-Box: Welche Basis-Artikel brauchst du vorher? Dazu Baukasten-Profil, fertiges Compose-Template und der passende Caddy-Eintrag. So findest du dich auch zurecht, wenn du direkt über die Suche auf einem App-Artikel landest.
Zeitaufwand: 15–30 Minuten pro App
⚠️ Backup – bevor es ernst wird
Sobald du anfängst, echte Daten einzupflegen – Passwörter in Vaultwarden, Fotos in Immich, Dokumente in Paperless – liegt etwas Wichtiges auf deinem Server. Ohne Backup ist es weg wenn etwas schiefgeht.
Richte dein Backup ein, bevor du Daten einpflegst → Artikel 21: Backup-Strategie
Phase 4: Betrieb & Wartung
Self-Hosting läuft nicht von alleine – aber der laufende Aufwand ist überschaubar.
| # | Thema | Worum geht's? |
|---|---|---|
| W-01 | Backup-Strategie | Automatische Backups auf separaten Storage, Restore-Test |
| W-02 | Update-Workflow | Updates in Komodo: prüfen, gezielt deployen, Rollback |
| W-03 | Monitoring & Benachrichtigungen | Uptime Kuma + ntfy → Push aufs Handy bei Ausfall |
Laufender Aufwand:
- Updates & Wartung: ca. 30–60 Minuten pro Monat
- Backup-Check: ca. 15 Minuten pro Woche
- Neue App hinzufügen: 15–30 Minuten
Drei typische Einstiegs-Szenarien
Szenario 1: Vaultwarden – nur für dich, nicht öffentlich
Pfad: 02 → 03 → 05 → 06 → 12
Profil: 🔒 VPN-only – kein Caddy, kein Authelia nötig
Zeitaufwand: ca. 4,5 Stunden Fundament + 30 Minuten für Vaultwarden
Perfekter Einstieg. Minimale Infrastruktur, direkter Nutzen.
Szenario 2: Immich – Foto-Backup, von überall erreichbar
Pfad: 02 → 03 → 05 → 06 → 07 → 08 → 09 → 13
Profil: 🔐 Public + Auth (Mail für Authelia-Benachrichtigungen)
Zeitaufwand: ca. 9–11 Stunden Fundament + 30 Minuten für Immich
Der aufwändigere Einstieg – aber danach steht das Full-Stack-Fundament. Den meisten Aufwand hast du einmal, danach kostet jede neue App eine halbe Stunde.
Szenario 3: Ghost – eigener Blog
Pfad: 02 → 03 → 05 → 06 → 07 → 08 → 15
Profil: 🌐 Public + Mail – kein Authelia, aber Mail ist Pflicht
Zeitaufwand: ca. 6–7 Stunden Fundament + 30 Minuten für Ghost
Ghost ist öffentlich – aber der Admin-Bereich wird per Caddy auf VPN-only eingeschränkt. Wie das geht, steht im Ghost-Artikel.
Szenario 4: AdGuard Home – netzwerkweites Adblocking
Pfad: 02 → 03 → 04 → 05 → 06 → AdGuard
Profil: 🔒 VPN-only (Port 53)
Zeitaufwand: ca. 5 Stunden
Artikel 04 (DNS-Vorbereitung) ist hier Pflicht – Port 53 muss frei sein.
Wie du diese Serie liest
Linear (empfohlen für Anfänger):
Folge den Artikeln der Reihe nach. Am Ende hast du eine vollständige Homelab-Plattform, auf der du beliebige Services installieren kannst.
Modular (wenn du weißt was du willst):
Springe direkt zum App-Artikel (z.B. "Vaultwarden installieren"). Dieser zeigt dir in einer Übersicht, welche Basis-Artikel du vorher brauchst.
Flexibel (für spätere Erweiterungen):
Du hast bereits Vaultwarden über VPN laufen und willst jetzt Nextcloud öffentlich machen? Lies einfach die fehlenden Artikel nach (Caddy, Authelia). Deine bestehenden Services laufen unverändert weiter.
Was kostet Self-Hosting realistisch?
Für diese Serie reicht ein kleiner bis mittlerer VPS völlig aus. Du brauchst keinen High-End-Server – wichtiger sind stabile Erreichbarkeit und genug RAM.
VPS-Kosten (monatlich)
Netcup (empfohlene Tarife für diese Serie):
| Tarif | vCPU | RAM | SSD | Preis/Monat | Eignung |
|---|---|---|---|---|---|
| VPS 500 G12 | 2 | 4 GB | 128 GB NVMe | ab 5,91€ | Für erste Tests & 2-3 Apps |
| VPS 1000 G12 | 4 | 8 GB | 256 GB NVMe | ab 10,36€ | Idealer Einstieg (5-8 Apps) |
| VPS 2000 G12 | 8 | 16 GB | 512 GB NVMe | ab 19,24€ | Viele Apps oder rechenintensiv |
Deutscher Standort, DSGVO-konform, NVMe-Storage, Snapshots inklusive. Empfehlung: VPS 1000 G12*.
Hetzner ist eine solide Alternative – besonders wenn du dort bereits Kunde bist.
(Preise Stand Juni 2026)
Hinweis zu Netcup-Preisen: Die Angaben sind "ab"-Preise, da die Wahl eines deutschen Standorts (Nürnberg/Karlsruhe) etwas teurer ist als internationale Standorte (Wien/Manassas). Für DSGVO-konforme Setups empfehle ich den deutschen Standort.
Weitere Kosten
- Domain: 10-15€/Jahr (.de/.com/.eu)
- Backup-Storage: bei Hetzner ab 3,81 €/Monat
Gesamtkosten (Grobe Kalkulation)
VPS (Netcup VPS 1000): ~10 €/Monat
Domain: ~1 €/Monat
Backup-Storage: ~4 €/Monat
─────────────────────────────────────────
TOTAL: ~15 €/Monat
Egal ob du 3 oder 15 Dienste betreibst – der Preis bleibt gleich. Mehrere Cloud-Abos kosten zusammen meist deutlich mehr.
Snapshots ≠ Backup: Snapshots sind praktisch für schnelle Rollbacks, aber kein Ersatz für echte Backups auf separatem Storage.
🖥️ netcup – Gutscheincodes & Ref-Links Spare beim Start
| Produkt | Codes (unbegrenzt gültig) | Bestellen |
|---|---|---|
| 5 € auf alles |
36nc17809092070
36nc17809092071
36nc17809092072
36nc17809092073
36nc17809092074
36nc17809092600
36nc17809092601
36nc17809092602
36nc17809092603
36nc17809092604
|
→ Bestellen |
| Produkt | Codes (einmalig) | Bestellen |
|---|---|---|
| VPS 1000 G12 |
5799nc17809092150
5799nc17809092151
5799nc17809092152
5799nc17809092153
5799nc17809092154
|
→ Bestellen |
| VPS 2000 G12 |
5800nc17809092180
5800nc17809092181
5800nc17809092182
5800nc17809092183
5800nc17809092184
|
→ Bestellen |
| VPS 4000 G12 |
5801nc17809092210
5801nc17809092211
5801nc17809092212
5801nc17809092213
5801nc17809092214
|
→ Bestellen |
| VPS 8000 G12 |
5802nc17809092230
5802nc17809092231
5802nc17809092232
5802nc17809092233
5802nc17809092234
|
→ Bestellen |
| Produkt | Codes (einmalig) | Bestellen |
|---|---|---|
| Webhosting 2000 |
4602nc17809092370
4602nc17809092371
4602nc17809092372
4602nc17809092373
4602nc17809092374
|
→ Bestellen |
| Webhosting 4000 |
4603nc17809092420
4603nc17809092421
4603nc17809092422
4603nc17809092423
4603nc17809092424
|
→ Bestellen |
| Webhosting 8000 |
4604nc17809092450
4604nc17809092451
4604nc17809092452
4604nc17809092453
4604nc17809092454
|
→ Bestellen |
| Webhosting 2000 NUE |
5207nc17809092500
5207nc17809092501
5207nc17809092502
5207nc17809092503
5207nc17809092504
|
→ Bestellen |
| Webhosting 4000 NUE |
5208nc17809092530
5208nc17809092531
5208nc17809092532
5208nc17809092533
5208nc17809092534
|
→ Bestellen |
| Webhosting 8000 NUE |
5209nc17809092550
5209nc17809092551
5209nc17809092552
5209nc17809092553
5209nc17809092554
|
→ Bestellen |
Zeitaufwand realistisch
| Was | Aufwand |
|---|---|
| Phase 1–2 (Fundament) | ca. 4–11 Stunden je nach gewähltem Profil (VPN-only bis Full-Stack) |
| Artikel 11 (Baukasten verstehen) | ca. 1 Stunde |
| Erste App | 15–30 Minuten |
| Jede weitere App | 15–30 Minuten |
| Wartung pro Monat | ca. 1–2 Stunden |
Und jetzt?
Das Fundament kostet einmalig ein paar Abende. Danach hängst du neue Apps in 15–30 Minuten ein – weil Caddy, Authelia und Komodo bereits laufen und jede neue App einfach mitmacht.
Bereit? Dann fangen wir an.
👉 Nächster Artikel: 02. VPS mieten & Debian 13 installieren
👉 Du hast bereits ein NAS? → Reihe 2: Self-Hosting 2026 – NAS Edition
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